Broschüre dokumentiert 110 Jahre Strom in der Gemeinde.
Tautenhain: Das 740-jährige Tautenhain begeht in diesem Jahr ein historisches, von der Öffentlichkeit selten wahrgenommenes Jubiläum: Vor 110 Jahren, im Frühjahr 1914, gingen in dem Holzlanddörfchen Tautenhain das erste Mal die Lichter an. Der elektrische Strom kam von der Überlandzentrale Gera-Langenberg über Seifartsdorf entlang dem Tautenhainer Grund. Bis 1920 waren bis auf die Bewohner des Eichberges fast alle Einwohner Tautenhain an die lebenswichtige Energiequelle angeschlossen.
Die Lokale Stromgeschichte ist nun in einer neuen Broschüre nach zulesen. Das Thema gewidmet und die Broschüre erarbeitet haben Friedmar Kerb vom Verein Regionale- und Technikgeschichte Hermsdorf und Manfred Serfling, Ortschronist von Tautenhain, durch jahrelange akribische Recherchen in Staats-, Firmen-, Orts- und Privatarchiven.
Die Broschüre umfasst die Tautenhainer Stromversorgung von ihren historischen Anfängen bis in unsere Gegenwart und widmet sich auch daran beteiligten Bürgermeistern, Elektro-Firmen und Elektromonteuren. Die Autoren bedanken sich bei allen Zeitzeugen, die durch Befragungen sowie durch zur Verfügung gestellte Fotos und Archivalien zur Entstehung einer reich bebilderten Broschüre beigetragen haben. Ebenso danken Friedmar Kerbe und Manfred Serfling der TEAG Thüringer Energie AG in Erfurt die durch die Finanzierung die Herausgabe ihrer Schrift ermöglicht habe.